Fenix TK45

Fenix TK45 Fenix TK45 Fenix TK45
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  • Herkunftsland: China
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Reichweite:

Beschreibung

Lieferumfang:
Lampe Fenix TK45 inklusive 8 Duracell AA-Batterien, Lanyard, Ersatz-O-Ring, Ersatzgummi für die Endkappe, Bedienungsanleitung, Garantiekarte.

Der Taschenlampen-Papst meint dazu:
Mit ihren drei Lampenköpfen mit jeweils einer Cree XP-G-R5-LED ist die TK45 wohl die Serienlampe mit der gleichmäßigsten Ausleuchtung überhaupt. Die Bedienung erfolgt über zwei Schalter am Lampenkopf. Der rechte schaltet die Lampe ein, mit dem linken werden die Modi angewählt. Betrieben wird die Lampe mit 8 AA-Zellen, die für eine lange Laufzeit sorgen. Trotz ihres extremen Fluter-Charakters erzielt die TK45 immer noch eine beachtliche Reichweite. Die Lampe verfügt über eine integrierte Warnmeldung bei schwächer werdenden Batterien.



Review der Fenix TK45 auf Taschenlampen-Test.de:

Verpackung/Lieferumfang:
In einer milchig-transparenten Kunststoffbox sind neben der Lampe acht Batterien zum Betrieb ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung (englisch) enthalten. Beim Testmodell war statt der Bedienungsanleitung ein ?TK45 beta testing instructions?-Waschzettel dabei.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 203 mm
Reflektoröffnungen: 19 mm
Durchmesser Köpfe gesamt: 49,5 mm
Durchmesser Tail: 44 mm
Gewicht: 306 g
Gewicht mit Akkus: 515 g
Gewicht mit Batterien: 492 g
Anodisierung: HA III, sauber und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, unterhalb des Lampenkopfs.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Der Lampenkopf besteht aus drei Einzelköpfen mit LED, Linse und Reflektor. Der Body wurde komplett durchanodinisiert. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Lampe durch Lockern des Lampenkopfs oder der Tailcap gesichert werden ? und auch gegen langsames Entladen der Batterien, denn die Lampe zieht laut Fenix auch Strom im ausgeschalteten Zustand.



Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die TK45 mit acht AA-Batterien/Akkus, die in eine Halterung eingesetzt werden, was sich ziemlich fummelig gestaltet, da die Stromversorger nach den Einsetzen dazu neigen, wieder herauszuspringen. Hier wären in den einzelnen Schächten kleine Nasen hilfreich gewesen, dies zu verhindern. Ein Akkuwechsel im Dunkeln kann schnell zur Nervensache werden. In der hellsten Stufe, die mit 760 Lumen angegeben ist, soll die Lampe laut Hersteller zwei Stunden laufen. Die nächste Stufe ist mit 312 Lumen für 6,5 Stunden, die dritte mit 95 Lumen für 22 Stunden und die dunkelste Stufe mit 8 Lumen für 232 Stunden angegeben. Im ersten Test trat die Lampe in der hellsten Stufe mit Alkali-Batterien an.
Praxistest Luxmessung:
Beim Einschalten wurden 10.500 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 10.500 Lux
nach 30 Minuten: 10.500 Lux
Beim Test wurde die Lampe bereits nach wenigen Minuten deutlich über Körpertemperatur warm. Interessant zu beobachten war, dass die Luxwerte ohne Kühlung der Lampe langsam, aber kontinuierlich sanken. Erst nach Auflegen eines Kühlkissens erreichten sie wieder den Maximalwert. Wurde das Kissen entfernt, sanken auch die Werte wieder. Nach 35 Minuten brach die Leuchtleistung plötzlich innerhalb von Sekunden ein ? Testunterbrechung. Die Batterien hatten unmittelbar nach Entnahme eine Leerlaufspannung von 1,27 Volt und waren deutlich warm. Nach anderthalb Stunden Pause hatten die Batterien sich wieder auf 1,4 Volt bekrabbelt, Fortsetzung des Tests mit erneut 10.500 Lux beim Einschalten. Nach 18 Minuten folgte der nächste Einbruch, Leerlaufspannung der Batterien: 1,25 Volt. Nach abermaliger Erholung brachte es jeder der tapferen kleinen Einzeller auf 1,36 Volt. Nach dem Wiedereinschalten der Lampe reichten diesmal bereits zwei Minuten, um die Batterien endgültig in die Knie zu zwingen. Bei der Wiederholung des Tests mit Konstantkühlung durch einen Modellbau-Ventilator und ein aufgelegtes Kühlkissen dauerte es 39 Minuten bis zum ersten Einbruch und damit dem Testende.
Bei Teil zwei des Tests trat die Lampe mit LSD-Akkus (Eneloops) und der gleichen Kühlung wie zuvor an. Beim Einschalten zeigte das Luxmeter 10.500 Lux.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 10.500 Lux
nach 30 Minuten: 10.500 Lux
nach 45 Minuten: 10.500 Lux
nach 60 Minuten: 10.500 Lux
nach 75 Minuten: 10.500 Lux
nach 90 Minuten: 10.500 Lux
Nach 97 Minuten brach die Leistung innerhalb einer Minute bis auf 3.000 Lux ein ? Testende.
Fazit: Im Dauerbetrieb in der hellsten Stufe macht die TK45 normalen Alkali-Batterien richtig zu schaffen. Beim Betrieb mit LSD-Akkus zeigt sich die Lampe kulanter. Die Regelung funktioniert ausgezeichnet ? doch die gleichbleibende Lichtausbeute konnte nur durch Konstantkühlung durch einen Ventilator und regelmäßig gewechselten Kühlkissen gewährleistet werden. Beim Dauerbetrieb in der hellsten Stufe hat die TK45 definitiv ein Wärmeproblem. (Edit im Resümee)

Reflektor/Linse:
In den Lampenköpfen sitzt jeweils eine Cree XP-G-R5-LED hinter einer ultraklaren, anti-reflex-beschichteten Glaslinse. Der Reflektor ist ein SMO aus Aluminium. Beim Testmodell waren XP-G-R4-LEDs statt der serienmäßigen R5-LEDs verbaut.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die TK45 mit einem Knopf, der hinter dem Lampenkopf angebracht ist. Links daneben findet sich ein weiterer Knopf, mit dem die Helligkeitsstufen durchgeschaltet werden. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high-Turbo. In der dunkelsten Stufe leuchtet nur einer der drei Lampenköpfe, und zwar bei jedem Einschalten ein anderer, um die LEDs gleichmäßig zu belasten. Da hat jemand mitgedacht! Durch Doppelklicken des rechten Schalters im eingeschalteten Zustand der Lampe gelangt man in die Blinkmodi Strobe-SOS-Flash, die ebenfalls mit dem linken Schalter nacheinander angewählt werden. Die Lampe liegt trotz ihrer Größe gut in der Hand. Leider ist die Bedienung in einer taktischen Haltung nicht möglich, da man die Schalter zwar mit den Fingern statt des Daumens bedienen könnte, sie im Dunkeln aber schlicht und einfach nicht findet. Wer die Finger nicht ständig an den Schaltern liegen hat, muss die Lampe erst umständlich drehen und die Schalter suchen, bevor sie bedient werden können. Lediglich diejenigen, die die Lampe in der ?normalen? Haltung bedienen, haben mit dem Einschalten/Durchschalten keine Probleme. Morsen ist mit der TK45 nicht möglich.

Beam:
Die Lampe erzeugt fast keinen Hotspot und leuchtet einen Bereich von rund 30 Metern flächig und gleichmäßig aus.



Resümee:
Die Lampe ist fabelhaft, delicious, genial, wundervoll, umwerfend und ?State of the Art?, was gleichmäßige Ausleuchtung im Nahbereich bei Serienlampen betrifft. Auch die Leuchtstufen sind gut gewählt, aber warum, liebe Fenix-Ingenieure, hat man der Lampe diese Bedienung aufs Auge gedrückt? In einer taktischen Haltung ist es im Dunkeln auf die Schnelle fast unmöglich, die Schalter auf Anhieb zu finden. Somit ist lediglich die ?normale? Haltung möglich ? schade eigentlich. Qualitativ bietet die Lampe das gewohnt hohe Fenix-Niveau, und auch die Regelung ist über den gesamten Laufzeitraum konstant ? entsprechende Kühlung vorausgesetzt. Denn die hohe Lichtausbeute wird durch ein Wärmeproblem erkauft; nur durch übermäßiges und dauerhaftes Kühlen während des Tests war die Lampe im Zaum zu halten. Bei hohen Außentemperaturen dürften die Umgebungsluft und der Blutkreislauf nicht genügen, die Lampe im Dauerbetrieb in der hellsten Stufe ausreichend zu kühlen. Nötig ist das indes nicht, denn auch auf der zweithellsten Stufe wird der erweiterte Nahbereich bereits hell und gleichmäßig ausgeleuchtet. Erhältlich ist die Lampe in Deutschland zu einem Preis von 159 Euro (Stand: Juli 2010). Das Testmuster wurde freundlicherweise vom Flashlightshop www.flashlightshop.de zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen gibt es auf der Herstellerseite www.fenixlight.com.
EDIT: Nach einer ausgedehnten Nachttour muss ich mein Urteil revidieren. Blutkreislauf und Umgebungsluft reichen sehr wohl aus, die Lampe ausreichend zu kühlen. Der Maximalwert bei der Helligkeit kann zwar nicht konstant gehalten werden, was allerdings auch bei längerem Betrieb auf Turbo nicht sichtbar ins Gewicht fällt.

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