Beschreibung
Lampe Fenix E21 mit 2xAA-Batterien, Schlüsselband, Ersatz-O-Ring, Ersatzgummi für die Endkappe.
Kleine, handliche und preiswerte Lampe, geeignet für Freizeit, Hobby und Geocaching.
Der Taschenlampen-Papst meint dazu:
Die E21 ist eine günstige Lampe, die alle Qualitätsmerkmale ihrer ?großen Brüder? aufweist: Hervorragende Verarbeitung, konstante Regelung, Wasserdichtigkeit. Mit 154 Lumen zählt sie zwar nicht zu den hellsten Lampen ihrer Größe, bietet dafür aber eine lange Laufzeit am Stück. Die beiden Leuchtstufen werden ganz simpel durch Drehen des Lampenkopfs angewählt, ein- und ausgeschaltet wird die Lampe mit dem Endkappenschalter.
Review der Fenix E21 auf Taschenlampen-Tests.de:
Vorstellung der Fenix E21 und Vergleich mit der LD20
die Fenix E21 gehörte während des Tala-Events in Reinstorf am 17.03.2012 auf der Teststrecke ? das war die abgedunkelte Schießbahn im Keller unter dem Vereinsgebäude ? ohne Zweifel zu den populären Talas.
Grund genug, sich diese Lampe einmal genauer anzusehen.
Ermöglicht hat dies wieder einmal der Taschenlampenpapst, denn er hat mir diese Lampe für?s review zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!
Hier zunächst einmal einige recherchierte technische Daten zur E21:
Digital geregelte Cree XP-E LED für weitgehend konstante Helligkeit
2 Lichtstärken:
- max. 150 Lumen für ca. 2 Std.
-48 Lumen für ca. 11 Std.
Stromversorgung: 2x 1.5V AA Mignon (Alkalisch, Ni-MH,)
Material: Hochwertiges Aircraft Grade Aluminium
Type III Hard-Anodized Finish
Wasserdicht nach IPX-8
Leuchtweite: 134m
Leuchtintensität: 4510cd
Klare und verstärkte Glaslinse, Anti-Reflex ? beschichtet
Smoothreflektor
Taktischer Tailcap-Schalter
Abmessungen: 164 mm (L) x 25,4 mm (D)
Nettogewicht: ca. 90 Gramm
Die Fenix E21 besteht aus 3 Teilen, head, body und tailcap, die durch Schraubgewinde miteinander verbunden werden können, wobei das headseitige Gewinde blank ausgeführt wurde, wärend das Tailcapseitige über die gleiche Anodisierung, wie die restliche Lampe, verfügt.
Der Grund dafür findet sich in dem der Fenix E21 zugrunde liegenden Bedienkonzept:
Das Ein- und Ausschalten erfolgt über den Tailswitch, der im übrigen auch Momentlicht und Morsen ermöglicht.
Bereits ein leichtes Lösen der tailcap unterbricht die Stromversorgung der Lampe und bietet so aufgrund der elektrisch isolierenden Wirkung der Anodisierung des Gewindes ein sog. safety-lock-out, also eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Einschalten, z.B. wärend eines Transports.
Die Anwahl der modes ? high und low ? hingegen wird über einen kleinen Dreh am head erledigt.
Dieser benötigt zum Betrieb, sowohl im fest angezogenen = high, als auch im leicht gelösten Zustand = low, elektrischen Kontakt, den das blanke Gewinde problemlos zur Verfügung stellt.
Das Verarbeitungsniveau der E21 liegt, wie von Fenix gewohnt, auf hohem Niveau.
Dies gilt für die Gewinde und deren Abdichtung ebenso, wie für die Materialstärke des Batterietubus, die Tailcap mit ihrer vergoldeten Kontaktfeder und dem gut zu erreichenden, sowie bequem zu bedienenden switch, oder den head mit seiner sauber eingefassten Glaslinse und perfekt zentrierten LED.
Beide modes sind völlig frei von PWM ? flackern und liefern angenehmes, gleichmäßiges Licht.
Hier wieder einmal in unserem 6m langen Kellerflur:
Die E21 beleuchtet mit ihrem spill einen recht großen Bereich.
Der Helligkeitsunterschied zum spot mit weichem Übergang ist ziemlich hoch.
Ergo ist die Reichweite für einen so kleinen Reflektor nicht zu unterschätzen und dürfte die angegebenen 134m locker erreichen.
Auf der Schießbahn in Reinstorf wurde die E21 sehr oft mit der LD20 aus gleichem Hause verglichen, und das aus gutem Grund, denn schließlich bedienen sich beide Lampen der gleichen Stromversorgung (2xAA) und weisen daher ähnliche Abmessungen auf.
Der head, und damit die Reflektoröffnung der LD20, ist allerdings ein wenig kleiner.
Außerdem ermöglicht die Bauweise der LD20 Tailstandbetrieb, was aufgrund der exponierten Schalterposition der E21 unmöglich ist.
Die in Reinstorf anwesenden cacher interessierten sich allerdings hauptsächlich für die Unterschiede in den Leuchtbildern beider Lampen.
Der Fairness halber sei angemerkt, dass in Reinstorf eine LD20 R5 zum Vergleich verfügbar war, hier ist?s die etwas ältere R4 -Version.
Rein subjektiv hatte ich auf der Schießbahn den Eindruck, dass die R4 etwas heller als die R5 strahlte, aber das könnte auch an meinen Akkus gelegen haben, schließlich wurden dort alle Fenixe mit Alkalines betrieben.
Die E21 erfasst mit ihrem Lichtstrahl den insgesamt etwas größeren Bereich.
Der spill der LD20 ist etwas heller, der Übergang zum spot vllt. noch etwas weicher, der spot selbst deutlich größer, aber klar dunkler, als der der E21.
Spot der E21 links, Distanz 2,5m:
Damit reicht der Strahl der E21 weiter, als der der LD20, der trotz eines etwas kleineren spills auf mich den flutigeren Gesamteindruck macht.
Das liegt wohl zu einem guten Teil eben an dem größeren, dunkleren spot.
Übrigens bezieht sich die Laufzeitangabe der E21 von ca. 2 Stdn. auf high auf die Verwendung von NiMh 2500mAh.
Bei einem Laufzeittest mit 2 der unter Tala-usern weit verbreiteten 2000mAh ? Eneloops begann die Helligkeit nach 90min. kontinuierlich abzufallen.
Man steht also nicht aprupt im Dunklen, die Akkus sollten aber im Interesse einer langen Lebenserwartung derselbigen schleunigst gewechselt werden, da die gemessene Spannung unter Last nun bei für die Elektroden der Zellen auf die Dauer schädlichen 0,8V, und weniger, angelangt ist.
Im Zweifelsfall also lieber eher wechseln und einen Reservesatz Akkus mitnehmen.
Viele cacher in Reinstorf haben sich zur Reflektorensuche für die E21 entschieden.
Ich denke, sie haben eine gute Wahl getroffen.
Gruß
Roland






















